Dienstag, 24. Februar 2026 - 18:00
"Na, dir wird ich helfen!" - Zur Kritik an der Sozialen Arbeit
Sozial motiviert sind irgendwie alle, die ein Studium der Sozialen Arbeit beginnen. Sie wollen mit Menschen arbeiten und ihnen in Notlagen helfen - und das nicht ehrenamtlich in ihrer Freizeit, sondern in einem anerkannten Beruf mit entsprechender Ausbildung.
Das Tätigkeitsfeld ist ein breites Spektrum prekärer Existenzen, das von verwahrlosten Jugendlichen, arbeitslosen Erwachsenen, verarmten Rentner*innen, nicht integrierten Ausländer*innen (mit Fluchtbiografie) bis zu Menschen mit Behinderung, von Gewalt Betroffenen, suchtkranken Menschen, Straffälligen, - oder die, die es noch werden können, reicht. Jede*r einzelnen von ihnen will die Soziale Arbeit helfen, mit seinen Problemen zurechtzukommen.
Frage: Wie sieht die "Hilfe" in der Sozialen Arbeit aus? Stimmt die Diagnose überhaupt, dass das große Problem von Millionen Sozialfällen darin liegt, dass sie ihr Leben nicht selbst bewältigen können?
Unsere Behauptung: Soziale Arbeit hilft Menschen nicht aus Armut und Not herauszukommen. Soziale Arbeit verwaltet Menschen in Armut und Not!
Kritische Sozialarbeiter:innen haben, trotz neu entwickelten Ansätzen und Methoden, eine dauerhafte Kritik an der Praxis. Zu unterfinanziert, zu geringer Personalschlüssel oder auch zu viel Bürokratie.
Frage: Warum läuft es im sozialen Bereich so wie es läuft und wieso gibt es trotz dieser Kritik keine Besserung?
Vorkenntnisse sind nicht nötig.
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_source_ : message received on 31. Januar 11 Uhr