Samstag, 11. Juli 2026 - 20:00
Krieg, Ausbeutung, Repression. Die Rolle der Islam. Republik Iran im globalisierten Kapitalismus
Krieg, Ausbeutung, Repression. Die Rolle der Islamischen Republik Iran im globalisierten Kapitalismus.
Anfang dieses Jahres protestierten wir noch für die Unterstützung der Aufstände im Iran und gegen die Massaker des iranischen Regimes, mit denen dieses auf den Widerstand des Volkes reagierte. Kurz darauf folgte bereits ein brutaler Krieg vonseiten der USA und Isreal gegen den Iran, welcher die Hoffnung auf einen Sturz des iranischen Regimes von unten weitestgehend zerschlug. Dieser Krieg stellt eine neue Stufe des langjährigen imperialistischen Konfliktes zwischen USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite um die Hegemonposition, die Sicherung von Handelsrouten und Ressourcen in Westasien dar.
Gleichzeitig stellen wir fest, dass es in der antiimperialistischen Bewegung innerhalb der BRD (und nicht nur hier) Orientierungslosigkeit oder gar ein Gefühl der Lähmung bezüglich der Entwicklung im Iran gibt. Wie kann die Situation vor Ort analysiert werden und was bedeutet das für eine linke Bewegung hier?
In diesem Vortrag soll versucht werden, die historischen und ökonomischen Hintergründe des Irans und vielfältige komplexe Hintergründe des Krieges erkennbar zu machen.
Anschließend wollen wir auf dieser Basis diskutieren, was aktuelle Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten für uns als antiimperialistische Bewegung in Deutschland sind.
Denn wer die Geschichte nicht kennt, kann heute nur blind handeln.
Zum Referenten: Bahram ist Mitglied des exil-iranischen Kollektivs Andeeshe va Peykar ("Gedanke und Kampf") und ehemaliger politischer Gefangener aus dem Iran. Er verfasst Artikel und Interviews mit Gewerkschafter:innen und Akivist:innen im Iran (u.a. siehe https://lowerclassmag.com/?s=Bahram Ghadimi)
_source_ : message received on 2. Juli 10 Uhr