Samstag, 28. November 2026 - 11:00
Aktionskonferenz: Schlussverkauf Bildung
Die Aktionskonferenz der Kampagne Schlussverkauf Bildung in Frankfurt am Main steht an!
Anmeldung und Programm
https://schlussverkauf-bildung.de/termine/kon…
Bildung und Wissenschaft können der Weg zu einer vernünftigen Gesellschaft sein, die von Solidarität, Freiheit und Gleichheit geprägt ist. Diese Hoffnung ist im Rahmen der Aufklärung zu Recht ausgerufen worden. Sie wäre tatsächlich einlösbar, wenn die materiellen Bedingungen dafür eingerichtet werden.
Leider beobachten wir seit einigen Jahrzehnten das Gegenteil: Soziale Ungleichheiten verschärfen sich. Der Grund liegt in ideologiegetriebenen Reformen, Privatisierung, Ökonomisierung, Flexibilisierung und Deregulierung als Leitbilder nehmen. Die Hochschulen sind spätestens seit den 80er/90er Jahren Experimentierfeld dieser Reformen geworden. Versprochen wurden bessere Leistungen - für Studierende und in der Forschung. Doch der akademische "Dienstleistungsbetrieb" hat nicht geliefert. Und nun sehen wir deutlicher denn je, worum es eigentlich geht: die Staatsquote soll im Sinne von Unternehmensinteressen und Reichen gesenkt werden. Die Hochschulreformen sind Teil eines Klassenkampfes von oben, in dem ehemals öffentliche Einrichtungen privatisiert werden, die öffentliche Daseinsvorsorge geschliffen wird und Arbeitsverhältnisse immer prekärer werden.
Kein Zufall. Die Regierung kürzt alles zusammen. Dann wundert sie sich, warum Bildung sozial ungleich verteilt ist. Statt Arbeiter*innen, Schüler*innen und Studierende als faul zu beschimpfen, zu verhöhnen oder ins Militärkasernen zu stopfen, sollte mehr Geld in Bildung fließen!
Genau diese Reformen, die autoritäre Wettbewerbe zum Leitbild erheben, stehen am Anbeginn der Wirtschaftskrise und der autoritären Wende, die bereits im vollen Gange ist.
Am 28.11. planen wir den Protest. In Frankfurt. Kommt rum.