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Dienstag, 13. November 2018 - 18:00

SUQ - Solidarisch Unaufgefordert Queer | Warum wir es uns nicht leisten können, in der Mitte zu stehen

Was für politische Praktiken an der Schnittstelle von queeren und emanzipatorisch-linken Utopien sind aktuell wichtig? Während vor einigen Jahren der offene Rechtsruck innerhalb der LGBTIQ-Szene noch stark thematisiert wurde, scheint es, als sei die Debatte darüber abgeebbt. Dabei erfahren gerade linke und emanzipatorische Proteste eine stark zunehmende Kriminalisierung während rechte Rhetorik unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit immer mehr Raum greift. Zugleich ist die Allianz aus linker Bewegung und queerer Community ausbaufähig. Für LGBTIQ-Menschen stellt sich die dringende Frage nach der Positionierung: in der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft oder eher durch die aktive Teilhabe an emanzipatorischen Entwürfen und Prozessen.

SUQ ist eine Gruppe von Menschen, die sich 2015 in Frankfurt am Main zusammengefunden hat, um gemeinsam queere Debatten zu führen, sich zu bilden und um Veranstaltungen zu organisieren und Aktionen zu machen, die sich in dem Spannungsfeld queerer und linker Politik wiederfinden.

Für uns ist linke Politik ohne eine queere Perspektive nicht vorstellbar. Gleichzeitig ist für uns queere Politik ohne eine linke Gesellschaftsanalyse und emanzipatorische Ansprüche nicht denkbar. Unsere Erfahrungen der letzten Jahre wollen wir Euch präsentieren und gemeinsam mit Euch diskutieren, wie queere-emanzipatorische Utopien (in Frankfurt) erreicht werden können und wie Aktivismus und neue Bündnisse dahingehend aussehen.

_source_ : http://www.queergehoert.de/2018/11/02/13-nove…

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