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Sonntag, 13. Januar 2019 - 15:00

Das erste Ghetto

Die Führung durch die Ausstellung in den Ruinen von fünf Häusern der Judengasse eröffnet verschiedene Perspektiven auf jüdisches Alltagsleben in der Frühen Neuzeit.

Das erste jüdische Ghetto Europas lag in Frankfurt. Im Jahr 1462 mussten die Frankfurter Juden ihre Wohnsitze und ihre Synagoge aufgeben und in eine neu angelegte Gasse im Randbereich der Stadt umziehen. Von Mauern umgeben und mit drei Toren versehen, die über Nacht und während der christlichen Feiertage geschlossen wurden, entstand hier ein Zwangswohnbezirk für Juden. Zeitweise lebten dort über 3.000 Juden auf engsten Raum. Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa und es entstanden enge Beziehung zwischen Juden und Christen.

Wie aber lebten Juden in der Judengasse? Welchen Berufe gingen sie nach und konnten sie nach ihren Religionsgesetzen, der Halacha leben und was hatte es mit den vier aufgespießten Köpfen am Frankfurter Stadttor auf sich?

Die Führung wird von Steffen Raguse geleitet, Student des Masterstudiengangs Judaistik an der Goethe Universität Frankfurt.

Es gelten die üblichen Eintrittspreise des Museums Judengasse: Ermäßigt: 3 €, Vollzahler 6 €. Für Studierende der Goethe-Universität ist der Eintritt frei.

Anmeldung an: jungesexforum.frankfexurt@digev.de

_source_ : http://www.frankfurter-info.org/termine/das-e…

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