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Mittwoch, 5. Juni 2019 - 18:15

Zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Polen nach 1945

Zwischen Expertise, Politik und Moral - Vortrag von Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel

Noch im Chaos des Zweiten Weltkrieges bildeten sich in Polen Strukturen heraus, welche die Aufarbeitung und Bestrafung der NS-Verbrechen erleichtern sollten. Der Vortrag setzt sich mit den gesellschaftlichen, politischen und nationalen Voraussetzungen, dem Verlauf und der öffentlichen Inszenierung ausgewählter polnischer Nachkriegsprozesse gegen NS-Verbrecher auseinander. Er beleuchtet auch andere Formen der Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Polen.

Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien an der Universität Halle (Saale). Ihre Dissertation erschien 2009 unter dem Titel Die Presse des Sozialismus ist schlimmer als der Sozialismus: Europa in der Publizistik der Volksrepublik Polen, der CSSR und der DDR. Eine Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut, Darmstadt

Abbildung: Prozess gegen Ludwig Fischer, den ehemaligen Gouverneur des Distrikts Warschau (zweite Reihe, Mitte), vor dem Höchsten Nationalen Gericht, Warschau 1946 oder 1947
Foto: gemeinfrei

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