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Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 19:00

Buchvorstellung mit dem Autor Thorsten Fuchshuber (Brüssel)

Ausgehend von dem Gedanken, die sogenannten "Rackets" dialektisch-anthropologisch als "Grundform der Herrschaft" zu begreifen, wollte Max Horkheimer mit der Racket-Theorie eine umfassende Kritik der Gesellschaft formulieren, ein "Dokument unabhängiger Theorie unserer Zeit". Sämtliche Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung sollten im Exil daran mitarbeiten. Horkheimers Intention war es, den Nationalsozialismus zu analysieren und zugleich zu zeigen, wie sich der von Marx dargestellte Prozess der "steigenden organischen
Zusammensetzung des Kapitals" in unterschiedlichen Gesellschaften in verschiedener Form zur Geltung bringt. Letztlich jedoch ist die Racket-Theorie Fragment geblieben, auf
verschiedene Schriften, Aphorismen, Briefe sowie bislang unveröffentlichte Materialien und Skizzen aus dem Nachlass verteilt. In seinem Vortrag stellt Thorsten Fuchshuber die
Entstehungsgeschichte der Theorie in Grundzügen dar und präsentiert sie als eine in enger Auseinandersetzung mit der Marx'schen Kritik der politischen Ökonomie entwickelte Kritik
der Gewalt. Er wird auch auf die Aktualität der Racket-Theorie eingehen, insofern sie angesichts von Gesellschafts- und Staatszerfall, vor allem aber auch aufgrund der globalen
antisemitischen Vernichtungsdrohung fortbesteht.

Veranstalter und Unterstützer: Prozionistische Linke Frankfurt und Referat für politische Bildung des AStA der Uni Frankfurt

_source_ : https://de-de.facebook.com/events/60939233292

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