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Donnerstag, 16. Dezember 2021 - 19:00

Der NS und wir. Eine Spurensuche im Heute

Grafik: HMF, Katharina Müller

Der Utopische Raum. Vortrag und Gespräch mit den Ausstellungskurator*innen Angela Jannelli und Gottfried Kößler, Historisches Museum Frankfurt

Im Stadtlabor des Historischen Museums fragen sich Frankfurterinnen und Frankfurter, welchen Spuren der NS-Zeit sie in ihren Leben begegnen. Wie äußert sich die Vergangenheit in unserer heutigen, von Diversität geprägten Gesellschaft? Welche Gefühle, Einstellungen oder Prägungen wirken noch heute? Welche Bezüge stellen Frankfurter*innen zu ihnen her? Was ist eigentlich gemeint, wenn heute von Erinnerungskultur gesprochen wird? Zur Eröffnung der Ausstellung "Frankfurt und der NS. Das Stadtlabor auf Spurensuche im Heute" berichten die Ausstellungskurator*innen von den theoretischen Überlegungen, die sie geleitet haben, und den Erfahrungen bei der transkulturellen Erinnerungsarbeit.

Mit dem Stadtlabor auf Spurensuche im Heute - Frankfurt und der NS, Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt, 9. Dezember 2021 - 11. September 2022

Bis zu 70 Personen können voraussichtlich live vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen, sofern sie gegen Covid-19 geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sind und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Bitte beachten Sie die Abstands- und Hygienehinweise vor Ort. Der Einlass erfolgt ab 18:15 Uhr - bitte nutzen Sie das Zeitfenster, damit sich die Ankunft der Gäste etwas verteilt. Vor Ort können beim "PASTEL im Osthafenforum" Getränke und Snacks erworben werden.

Die Veranstaltung wird außerdem auf dem Youtube-Kanal von medico international gestreamt. [der Link ist kurz vor der Veranstaltung hier zu finden]

Der Utopische Raum

Die Welt steckt in der Krise; eine sozial-ökologische Wende ist überfällig. Landauf, landab wächst das Bedürfnis nach Alternativen. Die aber entspringen weder alleine aus der Zurückweisung des Gegebenen, noch sind sie lediglich Gegenstand einer bloß gedachten Zukunft, sondern scheinen in den Alltagsutopien und im Handeln von Menschen bereits heute auf.

Daran knüpft der Utopische Raum an. Er vermittelt zwischen einem »Sollen« (es muss sich vieles ändern!) und einem »Schon-Sein« (wir fangen nicht bei Null an) und will damit dazu beitragen, die Forderung nach einer menschenwürdigen Welt aus einer abstrakten in eine konkrete Utopie zu verwandeln.

Der Utopische Raum versteht sich als Forum für Ideen und Projekte, die aufzeigen, wie Wege von der Empörung über die Schrecken der Welt zum Handeln gefunden werden können. Ein Handeln, das mit Blick auf den inzwischen erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden muss.

Kooperation

Der Utopische Raum ist eine Kooperation der stiftung medico international mit dem Institut für Sozialforschung sowie der Frankfurter Rundschau unter Mitarbeit von Gottfried Kößler, Almut Poppinga, Nina Sillem und Felix Trautmann.

Donnerstag, 16.12.2021

Beginn: 19:00 Uhr

Veranstaltungsort

Osthafenforum im medico-Haus
(ggü. Nr. 11)
Lindleystraße 15
60314 Frankfurt

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